In Österreich ist es nicht möglich, von Tarifverträgen abzuwählen, um Löhne unterhalb des tariflichen Niveaus zu zahlen. Der Tarifvertrag legt den Rahmen fest, in dessen Grenzen Arbeitsverträge über unternehmensspezifische Regelungen abgeschlossen werden können. Die so genannte « Verteilungsoption » berechtigt die Sozialpartner, sich auf eine Umverteilung eines bestimmten Betrags der Gesamtlohnsumme auf Unternehmensebene zu einigen. Dies kann vom Arbeitgeber flexibel auf bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern verteilt werden, und zwar nach bestimmten Kriterien, wie z. B. Ausgleich für sehr niedrige Einkommen, Prämien für hohe Leistungen oder Verringerung des geschlechtsspezifischen Lohngefälles. In Bezug auf diese Verteilungsoption ist eine Ausnahmeklausel in den Tarifverträgen enthalten, die besagt, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten das zu verteilende Volumen verringert oder auf Null gesetzt werden kann. EQLS-Daten zeigen, dass Österreich im Durchschnitt eine hohe Lebensqualität hat. Sowohl die Lebenszufriedenheit als auch das Glück haben seit 2007 zugenommen. Die Lebenszufriedenheit stieg um 1 Prozentpunkt auf 7,9 (auf einer Skala von 1 bis 10) und das Glück stieg ebenfalls um 0,6 Punkte auf 7,9. Darüber hinaus hat sich die selbst gemeldete Gesundheit seit 2007 kontinuierlich verbessert, von 25 % der Befragten, die ihre Gesundheit 2007 als « sehr gut » bewerteten, auf 33 % im Jahr 2016. Darüber hinaus hat sich der WHO-5 Mental Well-well-being Index im gleichen Zeitraum von 60 auf 67 verbessert und liegt damit über dem EU-28-Durchschnitt von 64 (auf einer Skala von 1 bis 100). Der Anteil der Personen, die Schwierigkeiten beim Erreichen der Überwinde melden, liegt ebenfalls unter dem Niveau von 2007 (25 %), der 2016 bei 20 % blieb.

Neue Vorschriften über Fernabsatzverträge und Off-Premise-Verträge Die Richtlinie 2011/83/EU vom 25. Oktober 2011 über Verbraucherrechte (die « Richtlinie ») und das Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (die « FAGG ») erlegt den Händlern viele Informationspflichten auf, bevor der Verbraucher an einen Fernabsatz- oder Off-Premise-Vertrag oder ein entsprechendes Angebot gebunden ist. Unter anderem muss der Unternehmer den Verbraucher darüber informieren, wo das Widerrufsrecht besteht, die Bedingungen, Fristen und Verfahren für die Ausübung dieses Rechts, einschließlich eines Musterwiderrufsformulars. Wird der Vertrag jedoch aus der Ferne in einer Weise geschlossen, die nur einen « begrenzten Raum » oder « begrenzte Zeit » für die Anzeige der Informationen zulässt, muss der Unternehmer nur eine begrenzte Reihe von Informationsanforderungen erfüllen, wie die Hauptmerkmale der Waren oder Dienstleistungen, die Identität des Unternehmers, den Gesamtpreis, das Widerrufsrecht, die Laufzeit des Vertrags und, wenn der Vertrag unbefristet ist, die Bedingungen für die Beendigung des Vertrags. Der Unternehmer stellt dem Verbraucher die anderen Informationen in geeigneter Weise zur Verfügung, z. B. über einen Link zu seiner Webseite. Darüber hinaus lässt das Gesetz viele Fragen in Bezug auf Maklervereinbarungen unbeantwortet. Da der Immobilienmarkt ein schnelllebiger Markt ist, ist es sehr wahrscheinlich, dass Immobilienmakler ihre Kunden bitten werden, ein Freigabeformular zu unterzeichnen, das sie anweist, den Vertrag sofort auszuführen. Mit einigem Aufwand werden die Immobilienmakler in der Lage sein, dem Verbraucher die Informationen zur Verfügung zu stellen, wie sie im neuen Gesetz dargelegt sind. Wenn der Verbraucher jedoch innerhalb der 14-Tage-Frist von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht, ist unklar, ob und wie der Immobilienmakler entschädigt wird. Da Immobilienmakler in der Regel auf Provision arbeiten, in Ermangelung des Erfolgs, wird der Makler keine Entschädigung erhalten.

Selbst wenn der Immobilienmakler den Abschluss eines Vertrages erleichtert, ist es ungewiss, ob dies den Immobilienmakler berechtigt, seine Provision in den Fällen geltend zu machen, in denen er einen Interessenten benannt hat, bevor der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht hat und wenn der Vertrag mit dem Betroffenen geschlossen wird, nachdem der Verbraucher von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht hat. In solchen Fällen hat der Immobilienmakler bereits alle Leistungen erbracht, die er nach österreichischem Recht schuldet (d. h. einen interessierten Dritten benennen), aber die Provision ist noch nicht fällig, da der Vertrag mit dem interessierten Dritten noch nicht abgeschlossen ist.