Da ein Pferdepass kein Eigentumsnachweis, sondern ein Pferdeausweis ist, wird empfohlen, beim Kauf eines Pferdes eine Quittung vom Verkäufer zu erhalten. Diese Quittung sollte mindestens den Reisepass und die Mikrochip-Identifikationsnummer des Pferdes, den für das Pferd gezahlten Betrag sowie den Namen und die Adresse des Verkäufers und des Käufers enthalten. Es wird jedoch empfohlen, eine Kopie jeder Anzeige für das Pferd aufzubewahren oder einen Kaufvertrag für Pferde zu erhalten, da dies bei streitigkeiten später helfen kann, falls das Pferd nicht wie beschrieben sein sollte. Es ist daher wichtig, ob sie bei einem Händler oder einer Privatperson einkaufen, sicherzustellen, dass Sie eine Verkaufsrechnung und eine vollständige schriftliche Beschreibung des Pferdes erhalten, wobei der Verkäufer bestätigt, dass es der Beschreibung und dem Zweck entspricht, für die es verkauft wurde. Sollte sich dann herausstellen, dass das Pferd nicht wie beschrieben ist, kann der Käufer eine falsche Darstellung nach dem Misrepresentation Act 1967 geltend machen, wenn sich eine wesentliche und konkrete Tatsachenbehauptung herausstellt, auf die sich der Käufer beim Kauf des Pferdes gestützt hat, die sich dann als unwahr oder irreführend erweist. Beim Kauf eines Pferdes von einem privaten Verkäufer Vorbehalt emptor (lassen Sie den Käufer aufpassen) gilt, so dass alle Informationen, die vom Verkäufer gewonnen werden, sollte überprüft werden, wenn möglich und schriftlich in jedem Kaufvertrag zusammen mit der Beschreibung des Pferdes aus der Verkaufsanzeige enthalten. Sie haben gerade Ihr Traumpferd gekauft, er ist angekommen und Sie beginnen, Ihre Zukunft für ihn zu planen. Sie haben ihn jedoch nur kurz vor dem Fehlschlag gehabt, wie zum Beispiel: Bitte beachten Sie, dass jeder Kauf eines Pferdes anders ist und man sich nicht auf diesen Artikel verlassen sollte, um die für Ihre Lebensumstände spezifische Rechtsberatung zu ersetzen. Wenn Sie einen Vertrag für ein Pferd, das Sie kaufen möchten, oder Fragen zum Kauf eines Pferdes haben möchten, würden sich unser Equine/Bloodstock Team freuen, von Ihnen zu hören. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Polly Langford unter 01603 610911. Der Kauf eines Pferdes ist eine bedeutende Investition, sowohl finanziell als auch emotional, daher ist es wichtig, sich der rechtlichen Anforderungen und Rechte in Bezug auf jeden Pferdekauf bewusst zu sein.

Die Rechte eines Käufers, der mit dem von ihm gekauften Pferd nicht zufrieden ist, hängen davon ab, ob der Kauf von jemandem getätigt wurde, der im Rahmen eines Unternehmens handelt, oder als privater Verkäufer. In den meisten Fällen wird dies selbstverständlich sein, aber es kann Fälle geben, in denen die Dinge nicht ganz so klar sind und Rechtsberatung eingeholt werden sollte. Ein guter Hinweis ist, ob der Verkäufer regelmäßig Pferde abgibt oder produziert. Wenn die vom Verkäufer geschaltete Anzeige ein « T » hat, bedeutet dies, dass der Verkäufer ein « Händler » ist, der im Geschäftsverkehr handelt (d. h. es handelt sich um eine « Handelsanzeige »). Die implizierten Bedingungen, dass das Pferd von zufriedenstellender Qualität und zweckdienlich sein wird, gelten nicht, wenn der Kauf von einem privaten Verkäufer getätigt wird. Es gilt die gesetzliche Maxime « Lass den Käufer aufpassen », was bedeutet, dass der Käufer seine eigenen Untersuchungen durchführen muss, um sich davon zu überzeugen, dass das Pferd von zufriedenstellender Qualität und zweckdienlich ist.

Der Käufer kann sich auf Section 13 des Sale of Goods Act 1979 berufen, indem er nachweist, dass das Pferd nicht mit der Beschreibung des Verkäufers (falls vorhanden) übereinstimmt.